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    Schach Clubs Obergünzburg

   
Termine
30.04.202619:00 UhrSpieleabend, Nachholspiele
  5. Runde:
Oberhofer, Moritz : Hilger, Philip :
6. Runde:
Lecheler, Rudi : Mayer, Reinhard :
7. Runde:
Oberhofer, Christian : Hilger, Philip :
Obergünzburg - AKKU-Treff, Eingang Poststraße
07.05.202619:00 UhrVereinsmeisterschaft 9. Runde
 
Oberhofer, Moritz : Mayer, Reinhard :
Oberhofer, Christian : Walser, Erwin :
Schwendinger, Peter : Lecheler, Rudi :

Obergünzburg - AKKU-Treff, Eingang Poststraße
09.05.202613:15 Uhr  
15:15 Uhr
Jugendschach
Obergünzburg, AKKU-Treff - Eingang Poststraße
23.05.202613:15 Uhr  
15:15 Uhr
Jugendschach
Obergünzburg, AKKU-Treff - Eingang Poststraße
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Neuigkeiten
27.04.2026   Der SC Obergünzburg ist Allgäuer Mannschaftsmeister
Dramatische Schlussrunde in der Schach-Kreisliga

Die Schlussrunde der südschwäbischen Kreisliga hatte es in der Saison 2025/2026 in sich.
Vier Mannschaften konnten sich nach Mannschafts- und Brettpunkten noch theoretische Hoffnungen auf den Platz an der Sonne machen:
Ottobeuren 9:3 28,0 BP
Obergünzburg 8:4 26,5 BP
Memmingen II 7:5 25,5 BP
Dietmannsried 7,5 25,0 BP
Da Ottobeuren und Dietmannsried gegen Teams aus der zweiten Tabellenhälfte antraten, und sich mit Obergünzburg und Memmingen die Tabellennachbarn direkt bekämpften,
war die Ausgangslage für den SC Obergünzburg klar:
Mit einem 4:4-Unentschieden würde der Platz vor Memmingen behauptet, wobei Dietmannsried durch einen hohen Sieg noch nach Brettpunkten vorbeiziehen könnte.
Mit einem 6:2-Sieg hätte man die Chance, ein 4:4 von Ottobeuren zur Meisterschaft auszunutzen - also ran an die Bretter!

Die Eröffnungsphase verlief relativ unspektakulär, Rudi Lecheler (Brett 2) eröffnete mit einem Remis (nicht zum ersten Mal in dieser Saison) dann die Ergebnismeldungen.
Schon kurz danach gab Reinhard Knab am Spitzenbrett nach einigen ungenauen Zügen in einer Gambit-Eröffnung sowie einem unerwarteten Zwischenzug seines Gegners
die Partie verloren, vielleicht etwas zu früh - vor allem in einem so wichtigen Mannschaftskampf.
Nachdem auch der kurzfristig nachnominierte Nachwuchs-Spieler Pius Ruther (nach zunächst solide gespielter Partie an Brett 8) kurz nach dem Übergang ins Endspiel
taktisch eine Figur einbüßte, lag Memmingen schon früh mit 2,5:0,5 in Führung, womit von einem 6:2-Sieg keine Rede mehr sein konnte :-(

Doch davon ließen sich die Obergünzburger Recken nicht beeindrucken, eher im Gegenteil:
An Brett 5 transformierte Reinhard Mayer im Duell der Mannschaftsführer einen im frühen Mittelspiel errungenen Positionsvorteil (2 isolierte Bauern des Gegners
in einem Doppelturm-Endspiel) zu einem materiellen Vorteil in Form eines (auch noch entfernten) Freibauern und gewann sicher. Etwas mehr zittern musste
Philip Hilger an Brett 4, der sich einem stürmischen Mattangriff des Gegners (nachdem er ein mögliches eigenes Damenopfer nicht gesehen hatte) ausgesetzt sah,
dann aber mittels "Ritterschach" (prüfe JEDES Schach!) unter Turmopfer den eigenen Mattangriff erfolgreich umsetzten konnte.

Neuer Zwischenstand: 2,5:2,5 - und es sah nicht schlecht aus:
Christian Oberhofer (Brett 6) hatte im Endspiel mit Springer gegen Läufer den Vorteil eines Mehr- sowie zweier verbundener Freibauern, Rudi Osterrieder (Brett 7)
eine geschlossene (eher verrammelte) Stellung mit 3 gegen 3 Schwerfiguren sowie ungleichfarbigen Läufern auf den eigenen Bauernfarben, und Moritz Oberhofer
an Brett 3 eine deutliche Druckstellung.
Und tatsächlich verliefen die Partien an Brett 6+7 ohne weitere Überraschungen, da Christian seine Vorteile sicher verwerten konnte und Rudi und sein Memminger
Mitspieler keine riskanten Gewinnversuche mittels Qualitäts- oder Bauernopfer zwecks Durchbruch mehr versuchen wollten.
Damit die erstmalige Führung für Obergünzburg mit 4:3, womit das Minimalziel "vor Memmingen bleiben" erreicht war!

Die Partie von Moritz Oberhofer gegen seinen etwas gleichaltrigen Gegner war dann an Dramatik kaum mehr zu überbieten:
Nach einem Figurengewinn (gegen gegnerische Freibauern) und dem Damentausch, durch den zuvor im Raum stehende Mattdrohungen erst einmal ausgeblendet wurden,
übersah er einen möglichen weiteren Qualitätsgewinn durch eine Springergabel (oder ließ ihn bewusst aus?!) und spielte weiter druckvoll auf Matt.
Als weiterer Materialgewinn durch den Gegner eigentlich nicht mehr zu verhindern war, wählte er die falsche Zugfolge und damit einen illegalen Zug
(eigener König im Schach!), was zwei Züge später durch einen Memminger Mitspieler (NICHT den Mannschaftsführer, der dies als einer der beiden Schiedsrichter
gedurft hätte!) angezeigt wurde. Zum Glück behielt Moritz die Nerven und auch nach dem erzwungenen korrekten Zug mit dem zuvor illegal bewegten Turm
(berührt - geführt!) eine deutliche Gewinnstellung, die er dann auch souverän zum 5:3 Sieg für Obergünzburg verwertete.

Damit war auch der Platz vor Dietmannsried und die Vize-Meisterschaft gesichert, als am späteren Abend die Bombe platzte: der bisherige Tabellenführer
Ottobeuren strauchelte ersatzgeschwächt gegen den um den Klassenerhalt kämpften Gegner, wodurch der SC Obergünzburg sogar noch die Kreisliga-Meisterschaft -
verbunden mit der Aufstiegsberechtigung zurück in die schwäbische Bezirksliga 2 - erringen konnte!

Die Schlusstabelle zeigt das Endergebnis der ausgeglichenen Spitzenteams:
Obergünzburg 10:4 31,5 BP
Ottobeuren 9:5 31,0 BP
Dietmannsried 9:5 29,5 BP. (Autor: Reinhard Knab).

(MT)
17.04.2026   Eine Überraschung gibt es an der Spitze beim Schnellschachturnier!
Mit Christian Oberhofer hat sich ein neuer Spieler in die Turniersieger-Liste eingetragen!
Herzlichen Glückwunsch Christian

(MT)
10.04.2026   Moritz Oberhofer gewinnt das Blitzschachturnier!
Moritz hat den Titel des Blitzschachmeisters vom letzten Jahr verteidigt.
Er holte 29 Punkte von 30 möglichen. Herzlichen Glückwunsch Moritz!
Knapp dahinter landeten die Spieler Reinhard Mayer mit 28 Punkten auf dem 2. Platz
und Rudi Osterrieder wurde mit 27 Punkten Dritter.

(MT)
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